Pizza Calzone


Markus Nowak

Dies ist eines meiner Lieblingsrezepte (schmackhaft und mit wenig Abwasch verbunden).

Nachdem alle Zutaten bereitgestellt worden sind, kann mit dem Mischen des Teigs begonnen werden.

Dazu einfach Mehl, Hefe, Salz und Zucker in eine Rührschüssel geben und mit Knethaken verkneten. Die Milch (mindestens lauwarm – sonst geht der Teig nicht richtig auf) zugeben, bis sich das gesamte Mehl zu einem gummiartigen Teig verbunden hat (dieser klebt weder an der Schüssel, noch an den Knethaken). Ist der Teig zu klebrig, kann noch etwas Mehl zugefügt werden. Wenn nicht auf die Hilfe einer Küchenmaschine zurückgegriffen werden kann, so wird der Teig etwas krümelig und muß noch von Hand geknetet werden.

Die Schüssel mit dem Teig sollte nun mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort stehen (mit einem Tuch zugedeckt, damit der Teig nicht austrocknet). Während der Teig geht, kann nun die Füllung vorbereitet werden.

Schinken, Thunfisch und Champignons würfeln, sowie den Mozzarella in Scheiben schneiden. Dabei beachten, daß die Zutaten (insbesondere Mozzarella) gut abgetropft sind (es sei denn, man mag Calzone mit Salzwassergeschmack).

Zuletzt ist das Ei zu trennen.

Für alle, die damit Schwierigkeiten haben:

Man beachte die spätere Dreiteilung: Eiweiß, Eigelb, Schale. Um knirschende Geräusche beim Essen zu vermeiden ist letztere nicht weiterzuverwenden :-).

Zum Ausrollen des Teigs verwende ich ein Blatt Backpapier, da er sich hiervon leicht wieder ablösen läßt (wichtig beim Zusammenklappen). Ein mit Mehl bestäubter Untergrund genügt allerdings auch. Außer dem Nudelholz zum Ausrollen wird am besten noch ein gezacktes Teigrädchen zum Verschließen der Teigtaschen verwendet. Zur Not ist auch eine Gabel ausreichend, aber das Teigrad ist sicherer.

Der Teig ist in drei gleiche Teile aufzuteilen (für besonders gute Esser nur zwei Teile). Den Teig (einen der drei bzw. zwei Teile) mit einem Nudelholz gleichmäßig ausrollen, bis er etwa die Form und Größe eines Tellers hat (bei zwei Teilen das Ausmaß eines Pizzatellers). Wer will, kann auch gleich den Teller auflegen (Rückseite nach oben) und die überstehenden Ränder abschneiden.

Zunächst den Teig mit Eiweiß bestreichen, danach Tomatenmark auftragen. Das Tomatenmark sollte nicht bis zum Rand gehen (etwa 1 cm Abstand halten). Auf dieses Oregano verteilen (wiederum nicht bis zum Rand). Das Eiweiß im Randbereich soll für eine bessere Verbindung des Teiges an den Nahtstellen sorgen.

Auf die eine Hälfte ist die Füllung zu geben (Käse nach oben). Etwas Käse auf die andere Hälfte schadet nicht (bleibt beim Zuklappen lange genug am Tomatenmark hängen).

Zum Zusammenklappen unter die leere Hälfte greifen und diese über die Füllung ziehen. Dabei sollte besonders vorsichtig vorgegangen werden, um keine Risse im Teig entstehen zu lassen. Den Rand der so entstandenen Teigtasche kann man nun mittels des Teigrades verschließen. Der überschüssige Teig läßt sich zum Verstärken dünner Stellen benutzen (oder für die zweite Calzone).

Die Teigtasche wird danach auf einem Backblech abgelegt (mit einem Blatt Backpapier als Untergrund - falls die Tasche doch nicht ganz dicht ist, muß so später kein Käse abgekratzt werden). Um eine schöne goldbraune Oberfläche zu bekommen, kann man das Ganze jetzt noch mit Eigelb und Tomatenmark bestreichen.

Achtung:

Guten Appetit!

Rezept und Visualisierung © Markus G. Nowak, 1999

Zutaten (Teig):

Zutaten (Belag):

Eine bebilderte Version dieses Rezeptes gibt es unter:
http://mitglied.lycos.de/tioh/downloads/calzone.PDF