Saitenschwingung

Die Saite wird dreieckförmig ausgelenkt (angezupft) und losgelassen. Unter der Annahme einer frequenzunabhängigen Ausbreitungsgeschwindigkeit (d.h. bei Vernachlässigung der Dispersion) lässt sich die Saitenschwingung als Überlagerung zweier fortschreitender Dreieckswellen darstellen. Die schwarz gezeichnete Dreieckswelle läuft von links nach rechts, die blaue von rechts nach links; ihre Summe ergibt die magenta gezeichnete Saite.

Im unteren Bild ist die Zeitfunktion der Auslenkung des roten Punktes dargestellt. Er ist entweder in Ruhe, oder bewegt sich mit betragsmäßig konstanter Geschwindigkeit. Die zeitliche Ableitung dieser Auslenkung, d.h. die Vertikalgeschwindigkeit, ist die Eingangsgröße für das spannungserzeugende Induktionsgesetz: Die Quellenspannung des Magnettonabnehmers ist proportional zur vertikalen Saitenschnelle.

Hinweis: Zur richtigen Darstellung der Animation mit dem Internet Explorer: Unter Internetoptionen - Sicherheit - Stufe anpassen - "ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen" aktivieren.


Weitere Details siehe Kap. 1.1 sowie Kap. 5.10.